Aktuelles

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Jetzt Briefwahl beantragen!

Sie finden am 26. Mai keine Möglichkeit, in einem Wahllokal Ihre Stimme abzugeben?

 

Das ist kein Problem, denn bis zum 23. Mai 2019 (12 Uhr) können Sie Ihre Briefwahlunterlagen online beantragen. Informationen zur Briefwahl gibt es auf den Seiten der Stadt Karlsruhe: https://www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/wahlen/briefwahl.de

Katarina Barley im Dialog

Am 18. Mai 2019 besteht ab 18:30 Uhr die Möglichkeit mit der SPD-Spitzenkandidatin zur Europawahl 2019, Katarina Barley, in den Dialog zu kommen.

 

Die Veranstaltung findet am 18.05.2019 um 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) im Hoepfner Burghof (Haid-und-Neu-Str. 18) statt.

 

Es handelt sich um eine Veranstaltung der SPD Karlsruhe.

Die SPD Grötzingen trauert um Willi Dauth

  • Stadtrat von 1974 bis 1999
  • Gemeinderat und Ortschaftsrat von 1971 bis 1999
  • Träger des Verdienstkreuzes am Bande,
  • des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland,
  • der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe
  • und weiterer Auszeichnungen

 

Er verstarb am 25. Oktober 2018 im Alter von 87 Jahren.

 

Willi Dauth trat 1971 in die SPD ein und kandidierte im gleichen Jahr für den Rat der damals noch selbständigen Gemeinde Grötzingen. Zwei Jahre später wurde er Fraktionsvorsitzender und 1979 zusätzlich Vorsitzender des SPD Ortsvereins. Von 1971 an lenkte er die Geschicke Grötzingens zunächst als Gemeinderat des Badischen Malerdorfes. Nach der Eingemeindung (1974) wurde er zusätzlich in den Karlsruher Stadtrat gewählt.

Auch als Delegierter des SPD-Ortsvereins und bei der Kreisdelegiertenkonferenz war er aktiv.

Die SPD Grötzingen hat Willi Dauth zu verdanken, dass die schwierige Zeit des Übergangs von einer selbständigen Gemeinde zu einem Stadtteil Karlsruhes gut bewältigt werden konnte. In der Karlsruher Stadtratsfraktion genoss Willi Dauth wegen seiner vielseitigen Kenntnisse und seiner Zuverlässigkeit hohes Ansehen, das er immer wieder zum Wohle Grötzingens einsetzte.

 

Willi Dauth war 1953 nach Grötzingen gekommen. Zunächst als Lehrer für einige Wochenstunden an der Schule und dem Sonderauftrag der "Betreuung der Flüchtlingskinder". Diese Tätigkeit ging über Hausaufgabenbetreuung weit hinaus. Die Kinder aus dem Lager im IWKA-Gelände brauchten vor allem Förderung, nicht nur der Sprache, aber auch ein gewisses Maß an Freizeitbetreuung. Beides erleichterte die Integration.

Nach Ablauf dieses Sonderprogrammes, arbeitete Willi Dauth weiter an der Grötzinger Schule deren Rektor er im Jahr 1967 wurde.

Zusätzliche Aufgaben kamen laufend hinzu. So der Vorsitz im Personalrat beim Staatlichen Schulamt Karlsruhe und 1968 die Leitung des Volksbildungswerkes Grötzingen, der späteren Außenstelle der VHS Karlsruhe.

Sportlich aktiv war Willi Dauth vor allem beim Bergsteigen, Basketball, Schwimmen und Skilaufen. Er übte zahlreiche Ehrenämter aus und war besonders der DLRG, dem Basketballverband und dem Kulturwerk Südtirol eng verbunden.

 

Zahlreiche Auszeichnungen hat Willi Dauth dank seines unermüdlichen Einsatzes für seine Mitmenschen erhalten, u.a. das Verdienstzeichen in Gold der DLRG, die Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe und das Bundesverdienstkreuz.

 

Willi Dauth hat immer betont, dass er ohne die Unterstützung seiner leider viel zu früh verstorbenen Frau Hedi und seiner Familie dieses große Engagement nicht bewältigt hätte. Unser Dank und unsere Anteilnahme gelten daher seiner Familie, wir werden Willi Dauth ein ehrendes Gedenken bewahren.

                                                                                                           (SPD)

28.01.2018

Erinnerung an Herbert Schweizer

Grötzinger Bürgermeister, Ortsvorsteher und kommunalpolitischer Visionär

 

"Ein Grötzinger mit Leib und Seele" nannte ihn der ehemalige Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Und der Vorsitzende der Heimatfreunde sagte anlässlich des 80. Geburtstags von Herbert Schweizer: "Er ist ein kommunalpolitischer Visionär."

 

Am 28. Januar wäre Herbert Schweizer 95 Jahre alt geworden, ein Anlass für den Ortsverein der SPD seiner mit einer Kranzniederlegung zu gedenken.

 

"Gerechtigkeit, Toleranz, Tatkraft und Organisationstalent, Gewissenhaftigkeit und fortschrittliches Denken zum Wohle der Grötzinger Einwohnerschaft hatte er sich selbst auf die Fahne seines kommunalpolitischen Werkes geschrieben." Mit diesen Worten erinnerte der Vorsitzende Kurt Fischer an die Leitlinien des Bürgermeisters der Gemeinde Grötzingen und späteren Ortsvorstehers des Karlsruher Stadtteils.

 

"Miteinander - Füreinander" sei der zweite Wahlspruch Herbert Schweizers gewesen. Mit beiden zusammen reihte er sich in die gute Tradition der Grötzinger Sozialdemokratie ein. Schweizer habe damals bereits auf Schwerpunkte gesetzt, welche heute sehr bekannt vorkommen, damals jedoch Zukunftsmusik waren: Baugeländeerschließung, Bau einer Turnhalle bei der Schule, Bau eines Hallenbades, Förderung der Kindergärten und Anlage von Kinderspielplätzenund Grünanlagen und den Ausbau von Ortsstraßen und Gehwegen und die Ansiedlung von Industrie und Wirtschaft, zur Stärkung der Finanzkraft der Gemeinde. Noch heute profitiere die Stadt Karlsruhe nicht unwesentlich davon. 

 

In besonderer Erinnerung sind Heinz Hollerbach und Volker Ebendt das Wirken Herbert Schweizers zum Wohl der Grötzinger Vereine. "Er war in fast allen Kultur- und Sportvereinen Mitglied, nahezu 20 an der Zahl." Er engagierte sich mit Wort und Tat bei den Naturfreunden, deren Obmann er war, bei der AWO und dem VDK. Auch die Grötzinger Vereine profitieren noch heute maßgeblich von Einrichtungen, die in der Amtszeit von Herbert Schweizer entstanden sind, darunter das kulturelle Zentrum Grötzingens, die 1986 eingeweihte Begegnungsstätte. 1990 wurde er für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 

 

"Heute sind die Verdienste von Herbert Schweizer unumstritten", sagt Kurt Fischer. Doch zu ihrer Zeit seien seine Ideen heftig umkämpft gewesen und hätten auch in der Sozialdemokratie zu mancher Zerreisprobe geführt. Jedoch: "Sein Wagemut und seine Beharrlichkeit sind für uns heute Vorbild, für Grötzingen die Zukunft zu gestalten. Diesen Auftrag wollen wir im Sinn von Herbert Schweizer fortführen!"

Kranzniederlegung des SPD Ortsvereins anlässlich des 95. Geburtstages von Herbert Schweizer

27.10.2017

SPD Grötzingen trauert um Siegfried Ruhland

Die SPD Grötzingen trauert um ein sozialdemokratisches Urgestein. Obwohl schon schwer von Krankheit gezeichnet waren ihm an seinem 93sten Geburtstag, sechs Tage vor seinem Tod, alle Besucher herzlich willkommen. Er freute sich über jeden Einzelnen, seine Kinder, Enkel und Urenkel, Schulkameraden und Freunde: „Du hast mir heute die größte Freude gemacht, dass Du gekommen bist!“  


Siegfried Ruhland führte ein Leben, das bestimmt war von Arbeit und Pflichterfüllung, der Fürsorge für seine Familie, der Zuneigung zu seinem Heimatort Grötzingen und den klassischen Zielen der Sozialdemokratie.

 

Am 21. Oktober 1924 wurde er in der Waldstraße 5 (heute Bruchwaldstraße) geboren. Nach Abschluss der Volksschule absolvierte Siegfried Ruhland eine Maschinenschlosserlehre im Reichsbahnausbesserungswerk Karlsruhe. Gleich mit der Gesellenprüfung 1942 wurde er zur Marine eingezogen und kämpfte im Eismeer und in der Ostsee. Noch im Februar 1945 geriet Siegfried in der Nähe von Emden in britische Kriegsgefangenschaft, im September wurde er entlassen und kehrte nach Grötzingen zurück.      


1971 ist Siegfried Ruhland in die SPD eingetreten, von April 1974 bis April 1989 war er Ortschaftsrat in Grötzingen. 15 Jahre vertrat Siegfried Ruhland die Ziele der SPD in Grötzingen. Er, immer im Dienste der Grötzinger Mitbürger, stritt mit seiner SPD im Ortschaftsrat für angemessene Müllgebühren, den Ausbau des Glascontainer-Netzes und die Einführung der 30-Stundenkilometerzonen im Ortskern. Ein besonderes berührendes Erlebnis war für ihn die Errichtung der Stele an der ehemaligen Synagoge zur Erinnerung an die Grötzinger jüdischen Mitbürger. 


Vielfältig, lange Zeit und treu stand Siegfried Ruhland an der Seite Grötzinger Vereine, allen voran dem VFB. Dort war er von 1972 bis 1994 im Vorstand tätig, von 1977 bis 1995 Kegelobmann, ab 1980 im Ehrenrat und seit 1984 Ehrenmitglied. Im Juni 1994 wurde ihm die Landesehrennadel für Baden-Württemberg verliehen. 


1985 ging Siegfried Ruhland nach 46 Jahren bei der Bundesbahn in den Ruhestand, war danach jedoch noch immer aktiv. Auch als er 1989 den Ortschaftsrat schon verlassen hatte, blieb sein lebhaftes Interesse und seine Anteilnahme am örtlichen Geschehen und „seiner“ SPD hellwach, bis zuletzt.

                                                                                                           (SPD)

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