Meri Uhlig und Sibel Uysal wurden als Kandidatinnen nominiert

Zwei Grötzingerinnen wollen für die SPD die Landtagswahl gewinnen

Die SPD Karlsruhe geht mit einem attraktiven und zugkräftigen Kandidaten-Team und zwei Grötzingerinnen in die kommende Landtagswahl. Sie will wieder beide Karlsruher Landtagswahlkreise mit Abgeordneten vertreten und gegenüber der letzten Landtagswahl stärker abschneiden. “Dies ist auch ein Erfolg für den SPD-Ortsverein Grötzingen und ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit,” so der Ortsvereinsvorsitzende Kurt Fischer.

 

Der SPD-Ortsverein wird auch als Gastgeber der Nominierungskonferenz am 11.6.2015, Beginn 19.30 Uhr in der Begegnungsstätte, den Kreisverband unterstützen. Kurt Fischer rief alle SPD Mitglieder in Grötzingen auf, die Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen.


Im Wahlkreis Karlsruhe-West präsentiert die SPD mit der Grötzingerin Meri Uhlig ein neues Gesicht für den Landtag und macht damit klar, dass sie es ernst meint mit dem Landtagsmandat im Karlsruher Westen. Meri Uhlig steht für Modernität und Vielfalt in unserer Großstadtgesellschaft. Sie passe zur Stadt und zum Lebensgefühl und den Bedürfnissen der Menschen in Karlsruhe, so der Vorsitzende Parsa Marvi. Dabei wolle sich Uhlig insbesondere für die Anliegen von Eltern und Senioren einsetzen. Sie sei durch ihre beruflichen Erfahrungen in der Landesregierung und als Integrationsbeauftragte der Stadt Karlsruhe eine exzellente Kennerin und Expertin für die Integrations- und Zuwanderungspolitik. Sie stehe auch auf Basis ihrer eigenen Biografie glaubwürdig ein für eine Politik des sozialen Aufstiegs im Land, welche die SPD auch in der nächsten Landesregierung fortsetzen wolle.


Für dieses Ziel soll auch ihr vorgeschlagener Zweitkandidat arbeiten: Stadtrat Dr. Raphael Fechler.  Als Arzt, gesundheitspolitischer und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion und Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement komplettiere er die vielfältigen Kompetenzen im SPD-Kandidatenteam.


Für die Landtagskandidatur im Karlsruher Osten setzt die SPD weiterhin auf ihren erfahrenen und engagierten SPD-Landtagsabgeordneten Johannes Stober.  Er werde sich auch in der kommenden Legislaturperiode mit Sachverstand und Herzblut für die Karlsruher Bevölkerung und die Menschen im Karlsruher Osten einsetzen.


Als Zweitkandidatin  zur Unterstützung von Johannes Stober wird wiederum eine Grötzingerin vorgeschlagen: die Stadt- und Ortschaftsrätin Sibel Uysal. Die Realschullehrerin und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion stehe für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Land und Stadt beim wichtigen Thema Bildung.

 

Am Donnerstag, 11.06.2015 um 19.00 Uhr findet die Nominierungs-konferenz der Landtagskandidaten der SPD für die Landtagswahlkreise Karlsruhe 027 und Karlsruhe 028 in der Grötzinger Begegnungsstätte statt.

 

Der SPD Ortsverein trauert um sein langjähriges Mitglied Rolf Butendeich

 

Am Samstag, 13. Februar 2016, ist unser Mitglied Rolf Butendeich im Alter

von 77 Jahren verstorben. Rolf war seit Jahrzehnten ein geschätztes Mitglied unserer Partei, Unterstützer seiner Frau Rita vor allem in deren aktiver Zeit

als Ortschaftsrätin und gern gesehener Gast auf SPD-Veranstaltungen.

 

Seit seine Enkelin Katharina auf der Welt ist, ging er voll und ganz

in seiner Rolle als liebevoller Opa auf.

 

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde

seiner Frau Rita und seiner Familie.

 

Die Beerdigung findet am Montag, 22. Februar 2016 um 14 Uhr

auf dem Friedhof Grötzingen statt.

 

 

Wir müssen Abschied nehmen.


Am 24. 02. 2016 verstarb nach langer schwerer Krankheit

unsere langjährige Genossin, Ortschaftsratsmitglied und

2. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Grötzingen


Ellen Sick

 

Sie wurde nur 67 Jahre alt.

 

Ellen war Kommunalpolitikerin mit Leib, Seele und Herz, eine unermüdliche Kämpferin für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine und der Schule. Bis zum Schluss setzte sie sich mit aller ihr zur Verfügung stehenden Kraft für ihre Themen ein.

 

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde ihrem Mann Gunter und ihrer Familie.

 

Für den Ortsverein der SPD                Für die Fraktion

Kurt Fischer                                       Egon Siegrist

 

30.03.2015:

neuer Vorstand gewählt

In seiner Jahreshauptversammlung am Freitag, 27.03.2015 hat der SPD Ortsverein Grötzingen einen neuen Vorstand gewählt.

Alter und neuer Vorsitzender ist Kurt Fischer, als seine Stellvertreter wurden Ellen Sick und Matthias Irmscher gewählt. Eine Übersicht über alle Vorstandsmitglieder finden sie hier.

21.03.2015:

Schöne Stunden beim Seniorennachmittag der SPD Ortsvorsteherin im Gespräch mit den Seniorinnen und Senioren

Ortsvorsteherin im Gespräch mit den Seniorinnen und Senioren


Mit tatkräftiger Unterstützung der Helferinnen und Helfer der AWO Grötzingen fand am 21. März der jährliche Seniorennachmittag der SPD Grötzingen statt. Der Vorsitzende, Kurt Fischer, hatte zu Kaffee und Kuchen eingeladen und konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Auch die Ortsvorsteherin Karen Eßrich ließ es sich nicht nehmen mit den Seniorinnen und Senioren ins Gespräch zu kommen und hörte sich an, was diese auf dem Herzen haben. Manches Lob durfte sie mitnehmen, aber auch Wünsche, wie zum Beispiel ordentliche Sitzbänke in den Grünanlagen und nicht nur am Niddaplatz wurden geäußert. Alle Teilnehmer freuen sich, dass diese traditionsreiche Veranstaltung auch nächstes Jahr fortgesetzt wird.

21.03.2015 Seniorennachmittag der SPD

28.02.2015:

SPD Grötzingen beschließt Aktionsprogramm Inklusion

Mehr barrierefreier Wohnraum und Bildungseinrichtungen für Grötzingen.

 

In ihrer Mitgliederversammlung am 27. Februar hat die SPD Grötzingen ihr Aktionsprogramm Inklusion beschlossen. Mit diesem soll die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gefördert und die Barrierefreiheit im Ort weiter verbessert werden.


Zunächst berichtete der Vorsitzende der Grötzinger SPD, Kurt Fischer, dass der Ortschaftsrat nun den Weg freigemacht hat, einen barrierefreien Zugang zum Bürgerbüro zu schaffen. Darüber hinaus wurden Wege gefunden, auch die oberen Stockwerke im Rathaus II für Menschen mit Behinderungen mittelfristig zugänglich zu machen. „Und das ganz ohne großen Turm auf dem Rathausplatz“, freute sich Kurt Fischer, „sogar für das Rathaus I zeichnet sich eine Lösung ab“.

 

Das Aktionsprogramm der SPD spricht sich für mehr Wohneinheiten für betreutes Wohnen in Grötzingen aus. Außerdem soll zukünftig bei der Ausweisung von Baugelände ein Schwerpunkt auf barrierefreien Geschosswohnungsbau gelegt werden, da hier ein erhebliches Defizit gesehen wird.


Ein weiterer Schwerpunkt ist die barrierefreie Gestaltung eines Kindergartens und der Grundschule im Grötzingen, wobei auch die Voraussetzungen für die Aufnahme von schwerst- mehrfachbehinderten Kindern geschaffen werden sollen. „Zu einer inklusiven Gemeinschaftsschule gehört auch ein inklusiver Kindergarten und eine inklusive Grundschule“, so Kurt Fischer.


Außerdem sollen weitere öffentliche Toiletten barrierefrei gestaltet werden. Insbesondere am Bahnhof sieht man hier Bedarf.


Das Aktionsprogramm sieht außerdem zahlreiche Einzelmaßnahmen vor. „Diese werden wir nun nach und nach in den Ortschaftsrat einbringen“, so der Fraktionsvorsitzende Egon Siegrist.

Hans-Ulrich Dehnicke

 

31.01.2015:

In Memoriam Herbert Schweizer

Herbert Schweizer

Die SPD Grötzingen erinnert anlässlich seines ersten Todestages an den letzten Bürgermeister und langjährigem Ortsvorsteher von Grötzingen, Herbert Schweizer.

 

Der ehemalige Oberbürgermeister Heinz Fenrich nannte ihn einen „Grötzinger mit Leib und Seele“, und anlässlich seines 80. Geburtstages sagte der Vorsitzende der Grötzinger Heimatfreunde sogar: „Er ist ein kommunalpolitischer Visionär“, denn er setzte wichtige, in Grötzingens Zukunft weisende Meilensteine. 

 

Gerechtigkeit, Toleranz, Tatkraft und Organisationstalent, Gewissenhaftigkeit und fortschrittliches Denken zum Wohle der Grötzinger Einwohnerschaft hatte er sich selbst auf die Fahne seines kommunalpolitischen Wirkens geschrieben. Mit diesem und seinem zweiten Wahlspruch „Miteinander – Füreinander“ reihte er sich in die gute Tradition der Grötzinger Sozialdemokratie ein.


Als Nachfolger von Erich Pfeiffer rückte er  1961 in den Grötzinger Gemeinderat nach und vertrat dort die Sozialdemokratie. 1966 wurde er zum Bürgermeister von Grötzingen gewählt, zu einer Zeit, in der sich deutliche Veränderungen im Ort ankündigten.

 

Herbert Schweizer setzte in seinem Programm damals unter anderem Schwerpunkte, welche uns heute sehr bekannt vorkommen. Damals waren sie Zukunftsmusik: Baugeländeerschließung in Grötzingen, Bau einer Turnhalle bei der Schule, Bau eines Hallenbades bei der Schule, Förderung der Kindergärten und Anlage von Kinderspielplätzen und Grünanlagen, der Ausbau der Ortsstraßen und Gehwege und die Ansiedlung von Industrie und Wirtschaft zur Stärkung der Finanzkraft der Gemeinde. Letzteres verwirklichte er nach seiner gewonnen Wahl mit der Erschließung des Gewerbegebietes „Roßweid“, welches neue Industrieansiedlungen brachte und somit Geld in die Grötzinger Gemeindekasse.

Noch heute profitiert die Stadt Karlsruhe nicht unwesentlich davon.


Als im Jahr 1973 klar wurde, dass Grötzingen seine Selbstständigkeit verlieren würde und dies unausweichlich war, arbeitete Herbert Schweizer auf einen Zusammenschluss mit der Stadt Karlsruhe hin. Es wurde eine schwierige, lange Auseinandersetzung, während der die Meinungen im Malerdorf und in den eigenen SPD-Reihen weit auseinander klafften. Schließlich war es das Verdienst Herbert Schweizers, viele eigenständige Privilegien für den neuen Karlsruher Stadtteil auszuhandeln. Sie sind das Fundament dafür, dass Grötzingen noch heute ein individuelles, historisches und örtlich geprägtes Erscheinungsbild in der Gesamtheit der Karlsruher Stadtteile vorweisen kann. Die SPD Grötzingen ist diesem Erbe von Herbert Schweizer verpflichtet. Dieses zu bewahren ist unser Ziel, wenn im Jahr 2024 der Eingemeindungsvertrag ausläuft.

 

Am 1. Januar 1974 wurde aus dem Bürgermeister der Ortsvorsteher des Badischen Malerdorfes in der Stadt Karlsruhe. Dies war für Herbert Schweizer keine einfache Zeit. Er war sich sehr wohl bewusst, dass er mit dem Amt des Bürgermeisters auch den eigenständigen politischen Auftrag verloren hatte. Er wollte aber deutlich machen, dass er  die Entscheidung für Karlsruhe mitträgt und weiterhin im Stadtteil gestalten will. Als 1988 „der Lotse von Bord“ ging (so der ehemalige Oberbürgermeister Gerhard Seiler), blieb Schweizer weiterhin eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, markant, rege und stets wach im Dienst für sein Grötzingen und seine SPD, wie in alten Zeiten.

 

Für Herbert Schweizer war die Förderung der Kunst im Ort ein Herzensanliegen. Das Grötzinger Rathaus verdankt ihm eine ansehnliche Sammlung von Werken Grötzinger Maler. Er unterstützte auch die Initiative von Holger Jagiella die zur Gründung des Grötzinger Hoftheaters führte.


Besonderes Augenmerk als Privatmann und Politiker legte Herbert Schweizer auf die Zusammenarbeit mit der SPD nahe stehenden Organisationen: Er engagierte sich bei den Naturfreunden, deren Obmann er war, bei der AWO und dem VDK.
Er war auch Mitglied in fast allen Kultur- und Sportvereinen, nahezu 20 an der Zahl. Die Grötzinger Vereine profitieren noch heute maßgeblich von den Einrichtungen, die in der Amtszeit von Herbert Schweizer entstanden sind. So das kulturelle Zentrum von Grötzingen die 1986 eingeweihte Begegnungsstätte und ab 1977 das Sportzentrum mit der Emil-Arheit-Halle und dem Anbau einer Sporthalle für den Athletiksportverein. Der Obst und Gartenbauverein wurde bei der Errichtung einer Kleingartenanlage unterstützt. Auch die Anlage von Tennisplätzen und das Hallenbad Grötzingen sind von Herbert Schweizer mit auf den Weg gebracht worden. Er gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der Heimatfreunde die unter Beteiligung verschiedener anderer Vereine sich für den Erhalt alter Torbögen und anderer historischer Objekte aber auch für die Verschönerung und Aufwertung des Dorfbilds einsetzten. Herbert Schweizer ist es auch zu verdanken, dass das Schloss Augustenburg erhalten werden konnte.


Für seine Verdienste wurde er 1990 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Anlässlich der Doppelfeier „150 Jahre SPD und 120 Jahre SPD Grötzingen“
wurde Herbert Schweizer auch eine von ihm als besonders wertvoll empfundene Ehrung zu Teil. Er und der Karlsruher Gustav Beetz wurden die ersten verdienten Genossen, welche die Karlsruher SPD mit der neu geschaffenen „Günther-Klotz-Auszeichnung“ ehrte.


Auch wenn die Verdienste von Herbert Schweizer heute unbestritten sind, so waren seine Ideen zu ihrer Zeit heftig umkämpft und führten auch in der Sozialdemokratie zu mancher Zerreißprobe. Sein Wagemut und seine Beharrlichkeit sind für uns heute Vorbild. Für Grötzingen die Zukunft gestalten. Diesen Auftrag wollen wir im Sinne von Herbert Schweizer fortführen.


Kurt Fischer

Kommunalwahl 2014

 

Herzlichen Dank an unsere Wähler!

 

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 erreichte die SPD Grötzingen 34,7% der abgegebenen Stimmen und ist damit wieder stärkste Kraft im Grötzinger Ortschaftsrat. Leider hat sich der Stimmenzuwachs von 2,6% zur Ortschaftsratswahl 2009 noch nicht in einen zusätzlichen Sitz ausgewirkt. Die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat hat weiterhin 6 Sitze. In den Ortschaftsrat gewählt wurden:

 

Kurt Fischer

Ellen Sick

Jürgen Schuhmacher

Egon Siegrist

Sibel Uysal

Regina Stutter

 

Absoluter Stimmenkönig wurde Kurt Fischer mit 4.134 Stimmen!

 

Sibel Uysal wurde auch in den Karlsruher Gemeinderat gewählt. Damit hat die SPD Grötzingen endlich wieder einen direkten Ansprechpartner. Wir gratulieren Sibel Uysal zu diesem tollen Erfolg.

24.07.2014:

OV Tritsch nicht im Amt bestätigt

Am Mittwochabend ab 19 Uhr fand die konstituierende Sitzung des neu gewählten Ortschaftsrates in Grötzingen statt. Bereits im Vorfeld zeichnete sich ein großes Interesse in der Bevölkerung ab. So war es nicht verwunderlich, dass an diesem Abend nahezu alle Sitzplätze im  Saal der Begegnungsstätte belegt waren.

 

Mit der Amtszeit des Ortschaftsrates endet auch die Amtszeit des Ortsvorstehers. Deshalb ist nach der Neuwahl des Ortschaftsrates auch der Ortsvorsteher neu zu wählen. Nach §21 der Hauptsatzung der Stadt Karlsruhe wird in Grötzingen ein Gemeindebediensteter zum hauptamtlichen Ortsvorsteher bestellt. Diese Bestellung erfolgt nach §71 Abs. 2 der Gemeindeordnung (GemO) durch den Gemeinderat im Einvernehmen mit dem Ortschaftsrat.

 

Bis zum Sitzungsbeginn lagen vier Bewerbungen um das Amt der Ortsvorsteherin/des Ortsvorstehers vor: Neben Amtsinhaber Thomas Tritsch (CDU) bewarben sich die städtischen Mitarbeiterinnen Karen Eßrich (SPD) und Tanja Dopf (parteilos), sowie der Mitarbeiter der Kreisverwaltung Germersheim Bertram Neufeld (parteilos).

 

Es erschien auch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zu Beginn der Sitzung und wandte sich in einer kleinen Ansprache an alle Anwesenden. Eindringlich wies er auf die gebotene Zurückhaltung der städtischen Bediensteten hin und betonte, dass es ausschließlich Aufgabe des neu gewählten Ortschaftsrats und des Gemeinderats sei, eine Ortsvorsteherin oder einen Ortsvorsteher zu wählen. Weiter empfahl er dem Ortschaftsrat, die angekündigte Fragerunde durch die OSR-Mitglieder mit den einzelnen Bewerbern nicht-öffentlich durchzuführen.

 

Anschließend wurden die ausscheidenden OSR-Mitglieder verabschiedet. Thomas Tritsch dankte Karl-Heinz Strümpel (FDP), Matthias Irmscher (SPD), Dr. Christian Hanf (CDU) und Karl Berger (GLG) für Ihren engagierten, ehrenamtlichen Einsatz und würdigte insbesondere Karl Berger für seine 17-jährige Zugehörigkeit zum Ortschaftsrat.

 

Auch die Fraktionen bedankten sich mit lobenden Worten und kleinen Anekdoten aus deren Amtszeit bei den scheidenden Mitgliedern.

 

Danach trat der neue Ortschaftsrat zusammen und die Mitglieder wurden für die nächsten fünf Jahre verpflichtet. Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 setzen sich die Fraktionen wie folgt zusammen: SPD 6 Sitze, CDU 6 Sitze, GLG 4 Sitze, FDP 2 Sitze.

 

Anschließend hatten die vier Bewerberinnen und Bewerber um das Amt des Ortsvorstehers die Gelegenheit, sich den Anwesenden persönlich vorzustellen.

 

Wie zuvor vom Ortschaftsrat mehrheitlich beschlossen, zogen sich die neu gewählten Ortschaftsräte für die Fragerunde mit den Kandidatinnen und Kandidaten in den Bürgersaal des Rathauses zurück.

 

Im 1. Wahlgang erhielt Thomas Tritsch neun Stimmen, Karen Eßrich sechs Stimmen, Tanja Dopf drei Stimmen und Bertram Neufeld keine Stimme.

 

In den 2. Wahlgang gingen die beiden Kandidaten, die im 1. Wahlgang die meisten Stimmen erhalten hatten, Thomas Tritsch und Karen Eßrich. Beide erhielten neun Stimmen.

 

Bei Stimmengleichheit im zweiten Wahlgang entscheidet laut §37 Abs. 7 Gemeindeordnung das Los.

 

Die Fraktionen stimmten nach kurzer Beratung einstimmig dafür, auf das Losverfahren zu verzichten und dem Gemeinderat zwei Bewerber vorzuschlagen.

 

Nun stellte Thomas Tritsch die Frage an den Rat, welche Kandidatinnen/ Kandidaten für das Amt des 1. Stellvertreter des Ortsvorstehers vorgeschlagen werden.

 

Die Fraktionsvorsitzende der CDU, Christiane Jäger, schlug Jürgen Schuhmacher (SPD) und die GLG schlug aus ihren Reihen Titus Tamm für das Amt des 1. Stellvertreters des Ortsvorstehers vor.

 

Auch hier kam es wieder zu keiner Entscheidung, denn sowohl Jürgen Schuhmacher, als auch Titus Tamm erhielten in beiden Wahlgängen je 9 Stimmen. Wie bereits beim Vorschlag zum Ortsvorsteher, entschied sich der Rat auch hier, beide Bewerber dem Gemeinderat vorzuschlagen.

 

Einzig in der Wahl zum 2. Stellvertreter des Ortsvorstehers konnte sich Renate Weingärtner (FDP) klar mit 11 zu 7 Stimmen gegen Veronika Pepper (CDU) durchsetzen.

 

Abschließend sollte noch die Besetzung der Ausschüsse beschlossen werden. Dieser Punkt wurde jedoch auf die nächste Sitzung vertagt und man einigte sich lediglich auf eine Ausschussgröße von jeweils 9 Mitgliedern.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

aus der Presse haben Sie sicherlich schon erfahren, dass am 23. Juli 2014 die Wahl des Grötzinger Ortsvorstehers stattfinden wird.

 

Nach der Ortschaftsratswahl haben sich auf den Posten des Ortsvorstehers neben dem Amtsinhaber zwei Bewerberinnen und ein Bewerber auf eigene Initiative hin beworben. Dieses Recht steht jedem städtischen Beamten, der über die erforderliche Qualifikation verfügt, bis zum Wahltag zu. Die Bewerbungen haben bei Teilen der Grötzinger Bevölkerung zu Irritationen geführt.


Richtig ist, dass von keiner Partei vor der Wahl nach Alternativen zum derzeitigen Stelleninhaber gesucht wurde, obwohl in Teilen des Ortschaftsrats seit längerem Unzufriedenheit mit dem Führungsstil und der Amtsführung des Ortsvorstehers herrscht.


Den Vorwurf, dass unsere Kritik nicht genügend nach außen transportiert wurde, nehmen wir an und wollen zukünftig für mehr Transparenz sorgen. Aber den Vorwurf einzelner Bürger, Wahltäuschung betrieben zu haben, weisen wir zurück.


Wir Ortschaftsräte sehen es als unsere Aufgabe an, das Amt des Ortsvorstehers mit der/dem besten Bewerberin/Bewerber zu besetzen. Wir können und dürfen aus demokratischen Gründen Bewerbungen fähiger Kandidaten nicht zurückweisen. Wir sind froh, dass Grötzingen für so viele Kandidaten interessant ist und wir eine Wahl haben.


Durch diese Wahlmöglichkeit kann jede Partei für sich überlegen, welche(r) Kandidat/in am besten geeignet ist, die Ortschaftsräte bei der Umsetzung der im jeweiligen Wahlprogramm formulierten Ziele für Grötzingen zu unterstützen.


Wir haben uns jeweils eigenständig mit eigenen Wahlprogrammen an die Bevölkerung gewandt und um Ihre Stimmen geworben. Auf der Grundlage unserer Programme haben wir Ihre Stimme erhalten und möchten diese Programme daher für Sie umsetzen.


Mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind für uns folgende Themen für Grötzingen besonders wichtig:


• Wir wollen mehr Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger Grötzingens.


• Wir möchten vom Ortschaftsrat beschlossene Bürgerfragestunden und Bürgerversammlungen zeitnah durchgeführt sehen.


• Wir möchten rechtzeitig alle Informationen, die für Entscheidungen im Rat benötigt werden, erhalten und wollen auch danach regelmäßig über den Fortgang der Umsetzung unserer Beschlüsse informiert werden. Den Ämtern der Stadtverwaltung sollte auf Augenhöhe begegnet und mit ihnen gut zusammen gearbeitet werden.


• Wir wollen, dass die Ortsentwicklung intensiv vorangebracht wird. Hierbei erwarten wir die Anhörung sachkundiger Bürger und den Dialog mit allen Interessierten zum Thema „Bewahrung des Ortsbildes“. Wir legen Wert auf eine fachlich und ökologisch fundierte Planung der Neugestaltung der Ortsmitte und einen benutzerfreundlichen Zustand der öffentlichen Grünanlagen.


• Wir wollen mit allen Grötzinger Künstlerinnen und Künstlern die Marke „Malerdorf Grötzingen“ mit neuem Leben füllen und der Kunst den Raum geben, der ihr gerade in unserem Ort gebührt.


• Wir wollen den Runden Tisch „Inklusion“ aktiver voran bringen. Vor allem liegt uns eine schnelle Umsetzung eines barrierefreien Zugangs zum Rathaus am Herzen, damit Menschen mit Behinderung sich hier wohl fühlen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Neue Möglichkeiten zum betreuten Wohnen sollen ausgelotet werden.


Es geht uns nicht um Macht und nicht um Partei. Es geht uns um Grötzingen und wie es uns am besten gelingt, unseren Ort auch in Zukunft attraktiv und liebenswert für alle Menschen, die hier leben, zu machen.


Ihre Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte
Kurt Fischer, Titus Tamm, Ellen Sick, Birgit Hauswirth-Metzger,

Egon Siegrist, Dr. Gabriele Vorberg, Regina Stutter, Sibel Uysal,

Ute Schmidt-Rohr

 

Grötzinger Schule ist Gemeinschaftsschule

Der von der Grötzinger SPD-Fraktion eingebrachte Antrag auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule ist nun nach dem Weg durch die zuständigen Gremien beschlossene Sache:

Nach dem eintimmigen Beschluss im Ortschaftsrat Grötzingen gab es in der Dezembersitzung 2011 des Karlsuher Gemeinderates einen Mehrheitsbeschluss zur Einrichtung dieser neuen Schulform. Jetzt hat die Landesregierung einen offiziellen Beschluss zur Einrichtung der Gemeinschaftsschulen und damit auch in Grötzingen gefasst.So kann bereits zum Schuljahr 2012/2013 die Grötzinger Schule zu einer Gemeinschaftsschule umgewandelt werden. Damit ist die Grötzinger Schule eine von insgesamt 30 Schulen in ganz Baden-Württemberg, die mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 als Gemeinschaftsschule beginnen wird. Das bisher von der Schulleitung, den Lehrern und den Eltern ausgearbeitete Konzept, welches überall positiven Anklang fand, setzt Schwerpunkte in den Bereichen inklusiven Unterricht, individuelles Lernen, individuelle Förderung, voneinander und miteinander lernen und offene Lernformen. Die Grötzinger Schule eignet sich besonders als Gemeinschaftsschule, da sie jetzt schon über genügend gut ausgestattete Räumlichkeiten verfügt. Auf dem Areal ist ein Hallenbad, eine Schulturnhalle und eine Zweigstelle der städtischen Bücherei vorhanden. Ein weiterer Vorteil ist die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Jahreshauptversammlung 2013

Am Freitag, 05. April 2013 um 20:00 Uhr findet im AWO-Raum der Begegnungsstätte Grötzingen unsere diesjährige Hauptversammlung statt. Alle Mitglieder sind hierzu herzlich eingeladen.

 

Es ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

 

  1. Begrüßung

  2. Totenehrung

  3. Jahresberichte

3.1 Vorstand

3.2 Fraktion

3.3 Kassier

3.4 Kassenprüfer

  4. Aussprache

  5. Entlastung

  6. Neuwahlen

- 1. Ortsvereinsvorsitzende/n

- 2. Ortsvereinsvorsitzende/n

- Kassier/in

- Schriftführer/in

- Beisitzer/innen

- Kassenprüfer/innen

  7. Wahl der Delegierten zur Kreisdelegiertenkonferenz 2013

  8. Wahl der Ersatzdelegierten zur Kreisdelegiertenkonferenz 2013

  9. Anträge

10. Verschiedenes

 

Jubiläumsfeier SPD

Im Jahr 2013 feierte die SPD Deutschland ihr 150-jähriges Bestehen. Der SPD Ortsverein Grötzingen wurde 120 Jahre alt. Diese Jubiläen wurde im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde in der Begegnungsstätte Grötzingen am Freitag, 25. Januar 2013 begangen. Der Neujahrsempfang des Ortsvereins Grötzingen war in diese Feierlichkeiten integriert. Neben dem damals noch designierten Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und dem Kreisvorsitzenden Parsa Marvi war auch der Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion Claus Schmiedel anwesend. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Band Louisiana V-Kings sowie der Sängerin und Kabarettistin Jane Zahn aus Heidelberg. Sie präsentierte uns Liedgut der Sozialdemokratie. Zum ersten Mal wurde an diesem Abend der neu geschaffene Günter-Klotz-Preis verliehen.

SOMMERTOUR 2012 Teil 2

Zum Abschluss seiner Sommertour durch die Stadtteile kommt unser OB-Kandidat Dr. Frank Mentrup am Samstag, 25. August noch einmal nach Grötzingen, um sich über unseren Stadtteil zu informieren. Dieses mal geht es in den Bereich des umstrittenen geplanten Landschaftsschutzgebietes Gießbachniederung und zum Baggersee Grötzingen.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr beim VfB Grötzingen, ab ca. 12.30 Uhr werden wir  beim VfB  die Sommertour mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen lassen.

SOMMERTOUR 2012 (Teil 1)

OB-Kandidat Dr. Frank Mentrup ist am Freitag, 10. August 2012 auf Sommertour in Grötzingen!

 

Auf seiner Sommertour durch die Stadtteile kommt Dr. Frank Mentrup am Freitag, 10. August 2012 nach Grötzingen, um sich über unseren Stadtteil zu informieren und sich den Bürgerinnen und Bürger vorzustellen. Nachfolgende Termine stehen auf dem Programm, zu denen alle Einwohner herzlich eingeladen sind. Nutzen Sie die Gelegenheit, Dr. Frank Mentrup kennenzulernen und ihm Ihre Wünsche vorzutragen. Er freut sich auf Sie!

 

10:00 Uhr Rathausplatz

14:00 Uhr Eismarie

14:30 Uhr Kinder- und Jugendtreff

15:15 Uhr Niddaplatz Thema Dorfentwicklung

16:00 Uhr Hanne-Landgraf-Haus

18:00 Uhr Spielpatz Weingartener Straße

18:30 Uhr Laubplatz Thema Energiewende

19:30 Uhr Feuerwehr

20:00 Uhr Weinstube Bundschuh

Neuer Kreisvorstand der SPD Karlsruhe

am 24. Mai 2012 wurde auf der Hauptversammlung der SPD Karlsruhe turnusmäßig der Vorstand neu gewählt´:

 

Vorsitzender:

Parsa Marvi

 

1. Stellvertetender Vorsitzender:

Walter Lamprecht

 

2. Stellvertetende Vorsitzende:

Marion Hug

 

Kassiererin:

Gisela Fischer

 

Schriftführer:

Monika Voigt-Lindemann

David Gruia

 

Beisitzer:

Martin Lenz

Elke Ernemann

Yvette Melchien

Paulia von Dijk

Christoph Frohneberg

Daniel Cornicius

Regina Schmidt-Kühner

Karen Eßrich