Jahreshauptversammlung SPD-Ortsverein am 23. März 2018

25.03.2018 | Die SPD Grötzingen stellt sich neu auf. • Der SPD-Vorsitzende Kurt Fischer schlägt Niels Dürr als Nachfolger vor

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der SPD Grötzingen stand die Ankündigung von Kurt Fischer, dass er nach rund 25 Jahren als Vorsitzender sich bis zur nächsten Jahreshauptversammlung als Frontmann der Genossinnen und Genossen zurückziehen wolle und er Niels Dürr als Nachfolger vorschlage. Der Vorstand habe diesem Vorschlag bereits zugestimmt, so dass beide nun gemeinsam die Übergangszeit gestalten wollen. Niels Dürr habe nun die Zeit, um mit seiner Unterstützung das Team für die Kommunalwahl aufzustellen und das Wahlprogramm zu gestalten.

 

In der Aussprache äußerten sich die Genossinnen und Genossen anerkennend zu diesem Vorschlag. Kurt Fischer habe von 125 Jahren des SPD Ortsvereins 25 Jahre maßgebend gestaltet. Es werde für den zukünftigen Vorsitzenden nicht leicht, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers zu treten. Umso wichtiger sei es, dass der Übergang von beiden gemeinsam gut gestaltet werde. Einstimmig stimmten die Genossinnen und Genossen einer Satzungsänderung zu, die es ermöglicht, zukünftig eine Ehrenvorsitzende oder ein Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins zu wählen.

 

Niels Dürr ist 45 Jahre alt und verheiratet. Er arbeitet als Prokurist und Bereichsleiter bei der Züblin AG in Karlsruhe. Auf der nächsten Mitgliederversammlung wird er sich vorstellen und über die künftige politische Arbeit in Grötzingen mit den Genossinnen und Genossen diskutieren.

 

Der Fraktionsvorsitzende, Egon Siegrist, berichtete dann aus der Arbeit der Fraktion im Ortschaftsrat. Im Berichtszeitraum habe man sich mit dem Thema Verkehrssicherheit befasst und die Herstellung von Radaufstellstreifen an der Kreuzung Bruchwaldstraße/Beunstraße erreicht. Im Mai sei dann Matthias Irmscher für Sibel Habibovic in den Ortschaft nach gerückt. Mehrfach habe man sich außerdem mit der Möblierung des Lokas Grezzo in der Begegnungsstätte befasst. Weitere Anträge befassten sich mit der Aufstellung von Fahradständern am Westeingang des Friedhofs, mit der Möglichkeit der Entnahme von Komposterde am Friedhof, mit der Pflegeplatzsituation in Grötzingen und der Verbesserung des Sonnenschutzes im Augustaraum der Begegnungsstätte. Ein Antrag auf Erhöhung des städtischen Zuschusses zur Kulturmeile sei zwar abschlägig beschieden worden, hier sei aber das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ein weiterer Antrag der SPD zielt auf den Erwerb des ehemaligen Postgebäudes um die Gestaltung des Niddaplatzes optimieren zu können.

 

Außerdem habe man Anfragen zur Kunstkommission und zum Baufortschritt an der Gemeinschaftsschule gestellt.

 

In der Aussprache wurde besonders anerkennend die Bürgerbeteiligung durch die Ortsvorsteherin hervorgehoben. So ist heute die Fragestunde im Ortschaftsrat eine Selbstverständlichkeit. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an wichtigen Planungsprozessen wie beispielsweise neue Ortsmitte, das Kulturkonzept, die Nutzung des Baggersees sowie das Aufgreifen von Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zur Verkehrsberuhigung, sorgen für Transparenz und Akzeptanz. Auch bei der Barrierefreiheit habe man große Fortschritte erzielt. Hier wünscht man sich aber insbesondere von den Verkehrsbetrieben eine baldige barrierefreie Gestaltung des Bahnhofs und der Haltestellen in Grötzingen.
 

Als Kreisdelegierte wurden außerdem gewählt: Meri Uhlig, Anja Hollerbach, Heinz Hollerbach und Bernd Jäger.