17. Februar 2019

Eltern von Schülern der Grötzinger Gemeinschaftsschule berichten von sehr verwirrenden Gerüchten in Bezug auf die Container im Pausenhof der Grundschule: Angeblich soll der Abbau und die Entsorgung der Container so viel kosten, dass diese jetzt doch stehen bleiben. Die Stadt würde argumentieren, dass der Neubau der Schule schon genug Geld gekostet hätte.

 

Die Argumente und Gerüchte sind an den Haaren herbeigezogen und stimmen in keiner Weise. Für Container gibt es schon gar keine dauerhafte Baugenehmigung!

 

Richtig ist:

 

Wir haben wir im Herbst 2018 erreicht, dass die Grundschüler, die derzeit in den alten Containern auf dem Pausenhof unterrichtet werden, in die Container am derzeitigen Eingang der Schule umziehen dürfen (sobald die Sekundarstufe in den Neubau gezogen ist) und die Container auf dem Pausenhof abgebaut werden!
Container 1 bleibt jetzt noch bis zur Sanierung der Schlossschule als Ausweichquartier für die Grundschule stehen. Danach erfolgt der Abbau.
Der Hort zieht in den Pfingstferien in den Container 2 um und bleibt dann dort noch so lange untergebracht, bis er aufgelöst ist wegen der Ganztagsschule.
Container 3 soll noch dieses Jahr abgebaut werden.

Es sind bereits alle Ausschreibungen auf den Weg gebracht sowie die Baugenehmigung für den Container 2 als Hort, die demnächst im Ortschaftsrat behandelt werden müsste. 


Wichtig zu wissen:

 

Die Mehrkostenübernahme für Container 2 wurde auf Grund eines Antrags der SPD, der KULT und der Grünen im Gemeinderat verhandelt. Zugestimmt haben im Gemeinderat SPD, Grüne, FDP; Linke und KULT. Die CDU gab keine Zustimmung. Im Gegensatz zu den SPD, GLG und FDP Ortschaftsratsfraktionen hat es die CDU-Ortschaftsratsfraktion nicht geschafft ihre Gemeinderatsfraktion von der Sinnhaftigkeit der Mehrkosten zu überzeugen. Es ist also der SPD und der GLG zu im Ortschaftsrat zu verdanken, dass die Lösung für den Container 2 so gekommen ist.

Man sollte sich immer fragen, mit welcher Motivation solche Gerüchte gestreut werden.

Jetzt kann jeder selbst entscheiden: Fällt das unter den Bereich FAKE NEWS oder ist das schon WAHLK(R)AMPF.

ES 

 

 

 

Ortschaftsratssitzung am 12. Dezember 2018

 

Zum Antrag „Benennung der Begegnungsstätte in Herbert-Schweizer-Begegnungsstätte“

 

Etwas mehr Respekt und Anerkennung der Leistungen von Herbert Schweizer hätte ich mir in der Ortschaftsratssitzung zum Antrag der Benennung der Begegnungsstätte in „Herbert-Schweizer-Begegnungsstätte“ schon gewünscht.

Es ging uns nicht darum einem „SPD-Politiker“ ein Denkmal zu setzen. Es ging uns darum, das Lebenswerk des langjährigen Grötzinger Bürgermeisters und späteren Chefs der Ortsverwaltung zu würdigen. Und dass der Bau der Begegnungsstätte ein krönender Abschluss seiner Amtszeit war, einer Amtszeit in der er unermüdlich für die positive Entwicklung seiner Gemeinde gearbeitet hat, ist für mich unbestritten. Wo wären die Vereine für die dieses Haus gedacht ist heute- Viele Vereine der Kulturgemeinschaft hätten keine Probenräume mehr!

Die ablehnende Begründung der CDU-Fraktion mit den „offenen Wunden“ erscheint mir nach beinahe 45 Jahren nicht mehr plausibel. Sind es nicht andere „neuere Wunden“ die hier mit der Ablehnung geheilt werden sollen?

Die MfG hätte auch noch Rechnungen offen? Sie gibt´s doch erst seit kurzem. Sind da nicht auch „persönlicher Rechnungen“ eines aus der SPD-Ortschaftsratsfraktion stammenden Ortschaftsrates, welcher nichts mit Herbert Schweizer zu tun hatte, offen und werden nun gegengerechnet. Zu erwähnen ist, dass ein MfG-Ortschaftsrat sich der Stimme enthielt.

Die ablehnende Begründung der GLG wegen des sperrigen Namens ist auch nur schwer nachvollziehbar. Wenn man selbst keinen Grund hat dann sucht man sich einen.

Die würdigenden Worte der FDP-Fraktion und ihre Zustimmung zu unserem Antrag ist mehr als positiv zu sehen.

Da bewundere ich doch die Wolfartsweierer. 1963 wurde auf die Initiative des Bürgermeisters Hermann Ringwald die Schlossberghalle fertiggestellt. Sie wird von vielen Vereinen genutzt. 1999 wurde sie in Hermann-Ringwald-Halle umbenannt.

ES

_________________________________________________________________

Der Ortschaftsrat Grötzingen beantragte einstimmig im Rahmen der Haushaltsberatungen für den DHH 2019/2020 die Übernahme der Mehrkosten), um den Verbleib und Umbau von Container 2 in der Augustenburg Gemeinschaftsschule zu sichern.

 

In den jetzt durchgeführten Haushaltsberatungen hat der Karlsruher Gemeinderat mit großer Mehrheit den Mehrkosten für den Container 2 zugestimmt! 

 

Der Ortschaftsrat von Grötzingen ist nicht immer ein „zahnloser“ Tiger.

ES 

_________________________________________________________________

 

Augustenburg-Gemeinschaftsschule

 

Die aktuellen Planungen der Augustenburg-Gemeinschaftsschule sehen vor, dass die Grundschule mit Beginn des Schuljahrs 2024/25 den Ganztagsbetrieb aufnimmt. Dies hängt unter anderem auch von den angekündigten gesetzlichen Änderungen ab. Aufgrund des geplanten Starts der Ganztagsgrundschule empfiehlt die Verwaltung eine öffentliche Informationsveranstaltung erst zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen.

 

1. Für welchen Tageszeitraum ist eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler vor-gesehen?

Im Bereich der Grundschule sieht das Grundlagenkonzept zur Ganztagesschule vor, dass eine Betreuung der Kinder vor dem Unterricht je nach individuellem Schulkonzept im Rahmen eines „offenen Ankommens“ geregelt ist. Eine Spätbetreuung ist im Rahmen der Flexiblen Nachmittagsbetreuung bis 17.30 Uhr gewährleistet. In Ausnahmefällen kann sogar ein zusätzliches Modul bis 18.30 Uhr gebucht werden.

Im Bereich der weiterführenden Schule haben die Kinder von Montag-Donnerstag bis 15.30 Uhr Unterricht. Am Freitag endet der Unterricht um 12.00 Uhr. Eine anschließende Betreuung ist in der weiterführenden Schule nicht vorgesehen.

 

2. Viele berufstätige Eltern können ihre Kinder erst um 17 Uhr aus dem Hort abholen. Wird diese Zeit auch in Zukunft von der Ganztagesschule abgedeckt oder entsteht hier eine Betreuungslücke?

Aufgrund der zusätzlichen Betreuungsangebote im Grundschulbereich, die durch die Stadt Karlsruhe angeboten werden, ist eine Betreuung der Grundschulkinder bis mindestens 17.30 Uhr sichergestellt, auch wenn der offizielle Unterrichtsschluss bereits um 16.00 Uhr ist.

 

3. Gibt es eine Kernzeit, außerhalb des Unterrichts, in welcher diese anwesend sein müssen?

Alle Betreuungsangebote außerhalb des Unterrichts im Bereich der Grundschule sind Leistungen der Stadt Karlsruhe, die nicht verpflichtend sind.

 

4. Wird den Kindern ein Mittagessen angeboten, und wie soll dieses organisiert werden?

Das Mittagessen ist ein fester Bestandteil der Ganztagsschule. Die Ausgabe des Mittagessens wird von Mitarbeiter/innen der Ortsverwaltung Grötzingen vor Ort durchgeführt.

 

5. Welche zusätzlichen Kosten entstehen hierfür den Eltern?

Die Abrechnungs-und Buchungsmodalitäten unterscheiden sich in den Bereichen Grundschule und Gemeinschaftsschule.

Im Bereich der Grundschule wird ein Vertrag mit den Eltern geschlossen, durch den die Kinder täglich für das Mittagessen angemeldet werden. Hierdurch entstehen für die Eltern Kosten in Höhe von 47 Euro pro Monat. Bei vorliegendem Anspruch auf ‚Bildung und Teil-habe‘ liegen die Gebühren bei 15 Euro pro Monat. Der August ist gebührenfrei, da hier die Sommerferien stattfinden.

Das Mittagessen wird von den Erziehern/innen pädagogisch begleitet.

Im Bereich der weiterführenden Schule wird mit einem Chipsystem gearbeitet. Das Mittagessen kostet maximal 3,50 € pro Tag und ist von den Eltern durch ein Bestellsystem mit Wahlmöglichkeit frei buchbar. Beim Vorliegen eines Anspruches auf ‚Bildung und Teilhabe‘ können Kinder für 1 € pro Tag am Mittagessen teilnehmen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3

 

6. Welche Freizeitangebote soll es für die Nachmittagsstunden geben und gibt es hier Kooperationsangebote mit Vereinen?

Ein großer Teil des Nachmittags an einer Ganztagsschule ist durch Unterricht abgedeckt. Jedoch werden im Nachmittag erfahrungsgemäß häufig Lernzeiten sowie freiere Lernformen, wie z.B. AGs angeboten. Wie das pädagogische Konzept an der Augustenburg-Gemeinschaftsschule aussehen wird, ist noch nicht entschieden. Die Entstehung des Konzepts ist ein Prozess an dem alle relevanten Akteure beteiligt werden.

 

7. Können Eltern, die nicht die Ganztagsbetreuung wünschen, ihre Kinder trotzdem auf die Gemeinschaftsschule schicken?

Bei einer Gemeinschaftsschule handelt es sich immer um eine Ganztagesschule. Das heißt, dass die Unterrichtszeiten verpflichtend wahrgenommen werden müssen.

 

8. Wie lange bleibt der Hort an der Schule als zusätzliches Betreuungsangebot offen?

Mit dem Start der Ganztagsschule wird der Hort weitere drei Jahre in Betrieb bleiben und schrittweise abgebaut werden.

 

9. In der Stellungnahme zur letzten Anfrage wurde von einer dreizügigen Grundschule gesprochen. Dies scheint den künftigen Bedarf aber nicht abzudecken. Hat die sanierte Schule Räumlichkeiten/Kapazitäten für eine zusätzliche Klasse?

Die Verwaltung geht davon aus, dass die Grundschule weiterhin dreizügig geführt wird.

-------------------------------------------------------------------------------------------

 

Die Gemeinde Pfinztal …….

 

...beklagt sich zurecht, dass durch die Sperrung der Jöhlinger Straße (L559) zwischen Weingarten und Jöhlingen (Walzbachtal) rund 8.000 Fahrzeuge mehr durch Berghausen rollen. Die Staubildung an der Berghausener ampelgesteuerten Kreuzung der B 10 / B293 hat erheblich zugenommen und erzeugt Ärger in Berghausen. Eine von der Bürgermeisterin der Gemeinde Pfinztal, dem Bürgermeister von Walzbachtal, der Ortsvorsteherin von Grötzingen geforderte Umleitungsmöglichkeit durch das Mauertal wurde von der der zuständigen Gemeindeverwaltung Weingarten erneut geprüft und ist nicht machbar. Also werden weiterhin (für die nächsten 3 Jahre) täglich 8.000 Fahrzeuge mehr durch Berghausen rollen.

Was uns von der SPD-Fraktion ärgert: Niemand erwähnt -auch die Presse nicht- wo diese Fahrzeuge vorher lang fahren. Diese 8.000 Fahrzeuge fallen ja nicht vom Himmel sondern fahren täglich durch die Augustenburgstraße in Grötzingen!  Nun kann man den Tunnel als Gegenargument bringen. Aber der nimmt die Fahrzeuge nicht alle auf. So bleibt den Anwohnern in den nächsten drei Jahre nichts weiter übrig als mit der zusätzlichen Luftverpestung und dem zusätzlichen Fahrzeuglärm zu Leben.

Wenn die Informationen stimmen soll Herr Verkehrsminister Herman im Spätjahr nach Berghausen kommen. Vielleicht ist das auch für die Grötzinger eine Möglichkeit ihren Ärger dort kund zu tun. Eventuell kann man auch mit Mails und Briefen vorab auf die Situation in Grötzingen aufmerksam machen.

ES

Jahreshauptversammlung SPD Ortsverein Grötzingen

 

 

Die SPD Grötzingen stellt sich neu auf.

Der SPD-Vorsitzende Kurt Fischer schlägt Niels Dürr als Nachfolger vor.

 

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der SPD Grötzingen stand die Ankündigung von Kurt Fischer, dass er nach rund 25 Jahren als Vorsitzender sich bis zur nächsten Jahreshauptversammlung als Frontmann der Genossinnen und Genossen zurückziehen wolle und er Niels Dürr als Nachfolger vorschlage. Der Vorstand habe diesem Vorschlag bereits zugestimmt, so dass beide nun gemeinsam die Übergangszeit gestalten wollen. Niels Dürr habe nun die Zeit, um mit seiner Unterstützung das Team für die Kommunalwahl aufzustellen und das Wahlprogramm zu gestalten.

In der Aussprache äußerten sich die Genossinnen und Genossen anerkennend zu diesem Vorschlag. Kurt Fischer habe von 125 Jahren des SPD Ortsvereins mehr als 25 Jahre maßgebend gestaltet. Es werde für den zukünftigen Vorsitzenden nicht leicht, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers zu treten. Umso wichtiger sei es, dass der Übergang von beiden gemeinsam gut gestaltet werde. Einstimmig stimmten die Genossinnen und Genossen einer Satzungsänderung zu, die es ermöglicht, zukünftig eine Ehrenvorsitzende oder ein Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins zu wählen.

Niels Dürr ist 45 Jahre alt und verheiratet. Er arbeitet als Prokurist und Bereichsleiter bei der Züblin AG in Karlsruhe. Auf der nächsten Mitgliederversammlung wird er sich vorstellen und über die künftige politische Arbeit in Grötzingen mit den Genossinnen und Genossen diskutieren.

 

Der Fraktionsvorsitzende, Egon Siegrist, berichtete dann aus der Arbeit der Fraktion im Ortschaftsrat. Im Berichtszeitraum habe man sich mit dem Thema Verkehrssicherheit befasst und die Herstellung von Radaufstellstreifen an der Kreuzung Bruchwaldstraße/Beunstraße erreicht. Im Mai sei dann Matthias Irmscher für Sibel Habibovic in den Ortschaft nach gerückt. Mehrfach habe man sich außerdem mit der Möblierung des Lokals Grezzo in der Begegnungsstätte befasst. Weitere Anträge befassten sich mit der Aufstellung von Fahrradständern am Westeingang des Friedhofs, mit der Möglichkeit der Entnahme von Komposterde am Friedhof, mit der Pflegeplatzsituation in Grötzingen und der Verbesserung des Sonnenschutzes im Augustaraum der Begegnungsstätte. Ein Antrag auf Erhöhung des städtischen Zuschusses zur Kulturmeile sei zwar abschlägig beschieden worden, hier sei aber das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ein weiterer Antrag der SPD zielt auf den Erwerb des ehemaligen Postgebäudes um die Gestaltung des Niddaplatzes optimieren zu können.

Außerdem habe man Anfragen zur Kunstkommission und zum Baufortschritt an der Gemeinschaftsschule gestellt.

In der Aussprache wurde besonders anerkennend die Bürgerbeteiligung durch die Ortsvorsteherin hervorgehoben. So ist heute die Fragestunde im Ortschaftsrat eine Selbstverständlichkeit. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an wichtigen Planungsprozessen wie beispielsweise neue Ortsmitte, das Kulturkonzept, die Nutzung des Baggersees sowie das Aufgreifen von Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zur Verkehrsberuhigung, sorgen für Transparenz und Akzeptanz. Auch bei der Barrierefreiheit habe man große Fortschritte erzielt. Hier wünscht man sich aber insbesondere von den Verkehrsbetrieben eine baldige barrierefreie Gestaltung des Bahnhofs und der Haltestellen in Grötzingen.
Einig waren sich alle Genossinnen und Genossen, dass man sowohl personell als auch inhaltlich für die Kommunalwahlen gut aufgestellt sei. (SPD)

__________________________________________________________________________

 

 

SPD Grötzingen: Identifikation mit dem Stadtteil, Transparenz und Bürgerbeteiligung

„Bis zu den Vorstandswahlen werden wir beide zusammenarbeiten, danach soll Niels Dürr mein Nachfolger als 1. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins werden“, kündigt Kurt Fischer eine neue Zeit bei der Grötzinger Sozialdemokratie an.

Niels Dürr ist technischer Bereichsleiter der Firma Züblin. 1972 in Rheinland-Pfalz geboren, studierte er nach dem Wehrdienst ab 1992 Bauingenieurswesen in Karlsruhe. Seit 1998 arbeitet er bei Züblin, war federführend mit vielen Projekten im Wohnungsbau oder bei Studentenwohnheimen beteiligt. 2012 zog er mit seiner Frau Alexandra, einer Architektin, nach Grötzingen, engagierte sich bei den Naturfreunden, denn er war begeistert von deren Haus auf dem Knittelberg und der Gemeinschaft dort: „Und Ruck-Zuck war ich schon 2. Vorsitzender!“ Schon im Elternhaus wurde immer SPD gewählt, doch zur Mitgliedschaft entschloss er sich erst spät: „Bei den Naturfreunden hatte ich viele Sozialdemokraten kennen gelernt und die Kandidatur von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten sagte mir, dass ich deutliche Zeichen für mich setzen sollte.“ Privat ist Niels Dürr die Zustimmung seiner Frau zu seinem Handeln wichtig: „An erster Stelle brauche ich sie und mein Zuhause!“ Joggen und Sport begeistern ihn und auch sein Hund: „Einer, der für zwei gut ist!“

Kurt Fischer hat bereits viel Zustimmung zu seinem Wahlvorschlag erhalten. Auch in der Mitgliederversammlung begrüßten die Genossen die bevorstehende Verjüngung und den Erneuerungsprozess des Ortsvereins. Eine Erneuerung, die in Grötzingen bereits vor vier Jahren begonnen hat. Denn nun gelingt es gemeinsam mit der Ortsvorsteherin die von der SPD immer geforderte Bürgerbeteiligung umzusetzen, nicht nur bei großen, auch bei vielen kleinen Projekten.  So etwa bei der Suche nach Lösung des leidigen Stauproblems auf der Augustenburgstraße oder der Entwicklungsmöglichkeit des Sportparks, oder der regelmäßigen Anhörung der Bürger vor den Sitzungen des Ortschaftsrates. Der Konsens aller Beteiligten bei der Lösung der Baggersee-Problematik, auch das Zustandekommen des Kulturkonzepts und die Beteiligung der Grötzinger an der Ortsentwicklung, zu der die SPD immer wieder Anstöße gab, zeigen dies.

Die Ortsvorsteherin, als willkommene Besucherin der Mitgliederversammlung anwesend, bestätigte das rege Interesse und die Kenntnisse der Grötzinger an ihrem Ort und seiner weiteren Entwicklung. Ein Thema, welches lange nicht öffentlich diskutiert worden sei: „Man kann nur etwas ändern, wenn die Menschen gut informiert sind.“ Sie will daher weiter auf Transparenz setzen, in guter Zusammenarbeit mit allen politischen Gremien Grötzingens und dabei ihre Neutralität als Ortsvorsteherin wahren: „Wo immer Beteiligung möglich ist, werde ich die herstellen.“  Ebenfalls wichtig sei die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, denn nur dort könne man das immer benötigte Fachwissen abrufen. Andererseits ist ein starker Ortschaftsrat und Kompetenz vor Ort wichtig. Trotz Digitalisierung sind Bürgerbüros auch in Zukunft für ältere und behinderte Menschen und Menschen ohne Internetzugang notwendig. Die örtlichen Bauhöfe können Anliegen der Bürgerinnen und Bürger schnell aufgreifen. Sie haben eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger von Sauberkeit und Ordnung.

Kern der Grötzinger Autonomie ist das eigenständige Kultur- und Sportleben. Das wollen die Grötzinger Genossen frühzeitig bei der SPD in der Stadt klar machen. Das müsse auch in deren Wahlprogramm thematisiert werden. Im Ort werden die Sozialdemokraten weiter um die Unterstützung der Bürger werben, in der Stadt will sie Netzwerke mit anderen Stadtteilen bilden. Auf einem guten Weg in die Zukunft mit und für Grötzingen.

SPD

<< Neues Textfeld >>