Unsere Ziele für die Arbeit im Ortschaftsrat ab 2019

auf Basis unseres Wahlprogramms zur Kommunalwahl 2019

Allgemeines

 

Dass in Grötzingen heute die Weichen für eine gute Zukunft gestellt sind, haben wir unserer engagierten Arbeit im Ortschaftsrat und der Zusammenarbeit mit der Ortsvorsteherin zu verdanken. Gemeinsam mit Ortsvorsteherin Karen Erich wollen wir die Zukunft Grötzingens gestalten sowie die von ihr eingeführte Transparenz und Bürgerbeteiligung mit Leben füllen.  
 
Für Grötzingen müssen auch nach 2024 die Regelungen aus dem Eingemeindungsvertrag gültig bleiben. Wir setzen uns auch in Zukunft für eine gute und leistungsfähige Ortsverwaltung mit Bauhof ein. Insbesondere muss das Bürgerbüro personell verstärkt werden.

Kindertagesstätten/Schule

 

Wir haben uns nachdrücklich und erfolgreich für die inklusive Gemeinschaftsschule Grötzingen eingesetzt. Nun wollen wir auch für Grötzingen beitragsfreie Kitas!
 
Für die neue Schule / Kitas fordern wir:

  • Gewährleistung einer umfassenden und pädagogisch guten Betreuung der Kinder in der Ganztagsschule. Hierzu muss ein schlüssiges Konzept für die Ganztagsbetreuung erstellt werden.
  • Ein regionales, gesundes und kostengünstiges Essensangebot für die Kinder.
  • Bedarfsgerechter Ausbau von qualitativ hochwertigen KITA-Plätzen.
  • Beitragsfreie Kitas.

Wohnen und Ortsentwicklung

 

Wir haben für die Ortsmitte eine Weiterentwicklung durch einen Architektenwettbewerb gefordert. Diese Forderung wurde umgesetzt, wodurch nun auch eine Förderung mit öffentlichen Mitteln möglich geworden ist.
 
Wir haben außerdem in Teilen die Zulassung von Baugemeinschaften für das Baugebiet „Junge Hälden“ erreicht. Hierdurch können neue Konzepte für Wohngemeinschaften verwirklicht werden.
 
Unsere Forderungen:

  • Sanierung und Weiterentwicklung der Ortsmitte.
  • Schaffung von kostengünstigem Wohnraum
  • eine Verlagerung des Bauhofs aus dem innerörtlichen Bereich, um auf den freiwerdenden Flächen Wohnbebauung zu ermöglichen.
  • Umwandlung nicht genutzter gewerblicher Flächen zu Wohnraum.
  • verfallene und zum Teil verwahrloste Gebäude müssen wieder dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden durch Ankauf leerstehender Immobilien durch die Stadt.
  • Erarbeiten von Konzepten wie neuer günstiger Wohnraum entstehen kann.
  • Ein Verkehrskonzept das auf emissionsfreie und vernetzte Mobilität setzt.
  • Ausbau und Pflege der Rad- und Spazierwege.

Bürgerbeteiligung

 

Unsere Ziele der letzten Wahl haben wir in den letzten fünf Jahren umgesetzt:

  • regelmäßige Fragestunden im Ortschaftsrat
  • Sprechstunden der Ortsvorsteherin und Bürgerversammlungen
  • Bürgerversammlungen zu wichtigen Themen
  • bessere Information und Möglichkeiten sowie Nutzung des Internets durch die Verwaltung

 
Zukünftig einsetzen wollen wir uns für:

  • die unterschiedlichen Quartiere in Grötzingen zu stärken, durch Quartiersgespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohnern mit dem Ziel sozialer und generationengerechter Quartiersentwicklung.
  • Kinder und Jugendliche sollen durch geeignete Beteiligungsformen mitgestalten können.
  • weiteres Voranbringen der Digitalisierung und der zugehörigen Infrastruktur in Grötzingen.
  • Unterstützung der Ortsvorsteherin bei der weiteren Modernisierung der Verwaltung.

Vereine und ehrenamtliches Engagement

 

Unser Ziel war die Erhaltung und Stärkung der Vielfalt unserer Vereinslandschaft. Durch die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Grötzinger Vereine und Kulturschaffender sind wir diesem Anliegen ein großes Stück nähergekommen. Damit wurde eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um auch zukünftig vereinsübergreifend Veranstaltungen wie zum Beispiel die Kulturmeile durchzuführen. Ebenso ist die ArGe eine starke Interessenvertretung der Grötzinger Vereine nach außen und gegenüber der Ortsverwaltung.  
 
Weiterhin wollen wir uns einsetzen für:

  • die Erhaltung und Stärkung der Vielfalt unserer Vereinslandschaft.
  • attraktive Nutzungsentgelte für die Begegnungsstätte
  • Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft der Grötzinger Vereine (ArGe)
  • Pflege und Weiterentwicklung des Sportparks Grötzingen

Kultur

 

Wir haben die Weiterentwicklung von Grötzingen im Kontext zu den anderen berühmten Malerkolonien gefordert und uns für eine Stärkung des kulturellen Lebens eingesetzt.
 
Dies konnte erreicht werden durch:

  • das erste „Stadtteil-Kulturkonzept“
  • die Einrichtung von „N6“ als Galerie
  • Mitgliedschaft von Grötzingen in euroArt

 
Die Profilierung von Grötzingen als Kulturstadtteil muss mit vereinten Kräften und in der Stadt vorangetrieben werden.  
 
Die Umsetzung der Strategien und Maßnahmen des Stadtteilkulturkonzeptes gemeinsam mit den hier ansässigen Künstlerinnen und Künstlern und den kulturschaffenden Vereinen erreichen wir durch:

  • Förderung der Grötzinger Kulturschaffenden
  • Erschließung neuer und bezahlbarer Räume für Kultur (Theater, Ausstellungen, Atelierräume usw.) indem der Farrenstall für Kultur nutzbar gemacht wird.
  • Planung eines Gründerzentrum Kunst – Handwerk - Natur
  • Regelmäßige Ausstellungsmöglichkeiten für Kunstschaffende aus Grötzingen und euroArt-Mitgliedern in adäquaten Räumlichkeiten
  • Verstärkte Marketingmaßnahmen und Förderung des Stadtteil-Tourismus
  • Sicherung und Förderung des Brauchtums sowie Mundart

Inklusion / Soziales

 

Wir haben uns für den barrierefreien Zugang zum Rathaus I und dem Bürgerbüro eingesetzt, zudem für die Anschaffung einer Lautsprecheranlage für Sitzungen des Ortschaftsrates und einen barrierefreien Zugang zur Bühne im Saal der Begegnungsstätte. Diese Maßnahmen werden in diesem Jahr umgesetzt.  
 
Außerdem haben wir die Barrierefreiheit verbessert durch:

  • Ausweisung neuer Parkplätze für Menschen mit Behinderungen (z.B. am Grötzinger Friedhof)
  • Barrierefreie Toilette am Bahnhof
  • Erstellung eines digitalen Stadtplans mit Ausweisung aller Steigungen

 
Unsere Forderung ist es, die Barrierefreiheit im Ort noch weiter zu verbessern. Hierzu gehört:

  • die vorrangige Erneuerung des Belags im Fußgängerbereich vor der Begegnungsstätte und weiterer Straßen und Wege
  • barrierefreie Gestaltung der Haltestellen
  • weitere behindertengerechte Toiletten in der Schulsporthalle
  • barrierefreier Zugang zum Baggersee
  • Schaffung von mehr barrierefreiem Wohnraum in Grötzingen

 
Die Entwicklung von generationsgerechten und inklusiven Quartieren gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Sozialträgern und Ehrenamtlichen ist uns ein großes Anliegen.

Umwelt und Natur-/Artenschutz

 

Mit der neuen Rechtverordnung für den Baggersee ist nach jahrelangem Stillstand ein Interessenausgleich zwischen Umwelt, Naturschutz und den Bedürfnissen der Bevölkerung gelungen. Die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets Gießbachniederung sowie großer Flächen als FFH Flächen (Fauna, Flora, Habitat) begrenzen den Flächenverbrauch in einem vernünftigen Umfang.
 
Unsere weiteren Ziele sind:

  • ein Klimaschutzkonzept für ein klimaneutrales Grötzingen
  • die Aufnahme von Grötzingen in das Programm „Karlsruher Energiequartiere“
  • die klimagerechte Aufwertung von Grünanlagen und Berücksichtigung des Starkregenrisikos in der Ortschaft
  • Die Umsetzung von Energiestandards im städtischen Wohnraum an gesetzliche Vorgaben
  • Ausbau von Ladesäulen für emmissionsfreie Verkehrsmittel
  • Glyphosatverbot auf allen Flächen in Grötzingen
  • Förderung und Unterstützung von Gemeinwohlprojekten, wie z.B. Urban Gardening, Bücherschrank, Tauschbörsen
  • Ausbau der Blühwiesen

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